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Zentralbanken haben 2017 Finanzwerte für 1,5 Billionen $ gekauft

12.06.2017

Nachdem vor einigen Wochen berichtet wurde, dass die Notenbanken innerhalb der ersten vier Monate des laufenden Jahres finanzielle Vermögenswerte im Gesamtwert von 1 Billion $ aufgekauft und damit so viel Geld wie nie zuvor in die Finanzmärkte gepumpt haben, hat die Bank of America diesen Wert nun aktualisiert. Nach Angaben von ZeroHedge ist die Bilanzsumme der Zentralbanken mittlerweile auf insgesamt 15,1 Billionen $ angewachsen, während sie sich per Ende April noch auf 14,6 Billionen $ belief. Damit haben die Notenbanken 2017 bislang Anleihen und andere Finanzprodukte im Wert von 1,5 Billionen $ monetarisiert.

© ZeroHedge



Aus den neusten Daten geht dem Artikel zufolge hervor, dass die Zentralbanken aktuell die Rekordsumme von 300 Milliarden $ monatlich für Assetkäufe aufwenden und damit die Liquidität an den Finanzmärkten erhöhen. Gleichzeitig sprechen sowohl die US-Notenbank Fed als auch die EZB und die Bank of Japan von einer Straffung der Geldpolitik, genauer gesagt von Zinsanhebungen und dem Ende der quantitativen Lockerungen.

© ZeroHedge



Der Analyst Michael Hartnett von der Bank of America kommentiert das folgendermaßen: "Die Fed erhöht die Zinsen und die EZB und die Bank of Japan beginnen mit der 'rhetorischen Straffung' ihrer Geldpolitik, aber wir fürchten, dass es bereits zu spät ist, um Ikarus aufzuhalten." Soll heißen: Ein finaler, parabolischer Anstieg der Aktienkurse und der anschließende Crash sind unter Umständen nicht mehr zu vermeiden.

© ZeroHedge

© Redaktion GoldSeiten.de

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