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„Denken Sie nicht in Tagen, Wochen oder Monaten,
sondern in Jahren und Jahrzehnten.”

Wie viel Gold sollte der Normalbürger besitzen?

20.08.2017

Auf die Frage, wie viel Gold der normale Mensch halten sollte, antwortete Mike "Mish" Shedlock auf der Website MishTalk.com vergangene Woche wie folgt:

Es gibt keinen richtigen Prozentanteil, aber es gilt folgende Regel: Wenn Sie Schwierigkeiten haben, nachts zu schlafen oder sind ständig Sorgen um den Preis machen, dann haben Sie wahrscheinlich zu viel. Wenn Sie sich um einen Preisrückgang um ein paar hundert Dollar oder den entsprechenden Prozentsatz in Aktien oder Anleihen sorgen, sollten Sie wahrscheinlich in überhaupt nichts investieren.

Es ist merkwürdig, dass die Leute sich um Gold Sorgen machen, aber nicht um die ganz offensichtlichen Blasen in ihrer direkten Umgebung. Die Medien tragen zu der Unwissenheit noch bei, indem sie Gold dämonisieren und Blasen loben.

Es sollte jedem, der rational denken kann, klar sein, dass die Fed (Zentralbanken insgesamt) durch ihre Reaktion auf die "Große Rezession" enorme Asset-Blasen in Aktien und Junk-Anleihen entstehen ließ. In ihrem törichten Versuch, Inflation zu erzeugen, von der sie nicht einmal wissen, wie sie zu messen ist, haben die Zentralbanken sogar die Immobilienblase wieder zum Leben erweckt.

Im Allgemeinen ist ein Anteil von 10% bis 25% in physischem Gold und Silber eine vernünftige Höhe. Bei bedeutenden Tiefs bieten Bergbauunternehmen hervorragende Chancen. Ende 2015 und Anfang 2016 bekam man Bergbauaktien regelrecht geschenkt.

Abgesehen von Edelmetallen und Bergbauunternehmen sind gute Investmentmöglichkeiten rar. Vermutlich ist ein hoher Anteil in Cash sinnvoll. Um ehrlich zu sein, sage ich das schon seit mehreren Jahren. Das beweist nur, dass Blasen immer noch größer werden können, bis sie es eben nicht mehr tun.


© Redaktion GoldSeiten.de/ Michael Shedlock
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